Zum so genannten Schalenwild zählen Paarhufer, deren Klauen in der Jägersprache als Schalen bezeichnet werden, also Geweih- und Gehörnträger sowie Wildschweine. Jedes Auslegen von Schalenwildkadavern zur Fütterung Aas fressender Wildvögel ist vorab mit den jeweils zuständigen Amtstierärzten und den Jagdausübungsberechtigten abzustimmen. Das Ministerium hat alle Kreise und kreisfreien Städte sowie alle anderen zuständigen Behörden und die betroffenen Verbände unlängst in diesem Sinne informiert.
Unabhängig hiervon bittet das Ministerium um besondere Rücksicht gegenüber allen Wildtieren, da sie auf Grund des langen, harten Winters vielfach geschwächt sind, was sich jetzt zum Beispiel in scheinbar verschwundener Scheu zeigt. Die teils extrem verkürzten Fluchtdistanzen gelten gegenüber Fußgängern wie auch Autofahrern.
Quelle: MLUR





