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Freie Bahn für Hirsch und Haselmaus – auch auf der Norla

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Die klassischen Themenfelder Technik, Tiere und Nahrung waren  – wie jedes Jahr – kompetent vertreten, auf dem Rendsburger Messegelände präsentierte sich in der Zeit vom 1. bis 4. September die Norla, die Landwirtschafts- und Verbrauchermesse im Norden. Und wenn es um Themen wie Natur und Landwirtschaft geht, dann ist der Landesjagdverband mit im Spiel – so auch bei der Norla 2011, bei dem der Landesjagdverband einen großen und informativen Stand in den Messehallen mit interessanten Dingen füllte. Präparate von Reh, Fuchs, Dachs oder Marder brachten einen Hauch von Wald in die Messehallen, die ansonsten mit Melktechnik, regenerativen Energien und Traktoren gefüllt waren.

Und wenn schon der Landesjagdverband einen Stand aufbaut, dann müssen auch kompetente Fachleute vor Ort sein: Mit von der Partie, um auf Fragen zu antworten und Jagdliches zu erklären waren unter anderem LJV-Mitarbeiter Marco Franzen.  Informative Fachlektüre, Accessoires aus dem LJV-Jagdshop wie Warnwesten, Strickmützen oder Aufkleber, Wild-Kochbücher – Marco Franzen hatte eine Menge eingepackt, um die Messebesucher zu versorgen.

Während sich bei der Jagd fast immer alles um die Wildtiere dreht, hatte die Norla in diesem Jahr ihren Schwerpunkt auf der Landestierschau – es muhte, blökte und grunzte an allen Ecken und Enden. Die Nutztiere standen im Mittelpunkt – in der Messehalle des Landesjagdverbandes standen die Wildtiere ebenfalls im Fokus: Ein großer Nachbau der Grünbrücke Kiebitzholm im Kreis Segeberg sollte das Projekt „Holsteiner Lebensraum Korridore“ anschaulich machen. Denn: „Menschen wollen mobil sein. Doch Straßen stellen für Tiere oft unüberwindbare Barrieren dar. Damit verinselt Lebensraum, das versuchen wir mit dem Bau von Grünbrücken zu vermeiden“, erklärte Projektkoordinator Dr. Björn Schulz. „Damit werden Wanderwege für Tiere frei. Ob Haselmaus oder Hirsch, die Verbindung zwischen den unterschiedlichen Lebensräumen ist unser Ziel.“ Das Projekt, das etwas mehr als zwei Millionen Euro gekostet hat, ist wegweisend – und daher gab es auch interessierte Besucher von „ganz oben“: Neben der Landwirtschaftsministerin, Dr. Rumpf war auch der Präsident des Landesjagdverbandes, Klaus-Hinnerk Baasch, einer der ersten Besucher des Grünbrücken-Nachbaus. Und Baasch war nicht allein auf der Pirsch über die Norla: Seine Enkelkinder Ella Luise (8) und Leo (6) ließen sich von ihm ausführlich erklären, wie eine Grünbrücke funktioniert.

Das Schöne an dem Grünbrücken-Projekt, dem noch einige folgen sollen – Nutzer und Schützer ziehen dabei an einem Strang. „Für Maßnahmen in dieser Größenordnung braucht es eine breite Allianz. Deshalb haben sich der Deutsche Jagdschutzverband, die Stiftung Naturschutz, der Landesforst, der Landesbetrieb Straßenbau, der Wildpark Eekholt und die Universität Kiel zusammengetan“, fügte Schulz noch hinzu.

Ein zukunftsweisendes Projekt, das auf der Norla viel Interesse weckte – schließlich konnten 2011 knapp 70 000 Besucher gezählt werden.

 

Sorka Eixmann
 



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